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ZOOM-Meeting

Ich habe zu dem Tool ZOOM-Meeting auf Facebook eingeladen.
ZOOM-Meeting

Heute geht es, aus meiner Sicht, um das geniale Kommunikationstool ZOOM.us in Form von ZOOM Meeting. Hier gibt es den entsprechenden Link dazu

 

Warum finde ich dieses Tool, so genial? Dazu komme ich gleich, doch zuerst möchte ich Dir mitteilen, was Du bereits alles in der kostenfreien Variante anstellen kannst. Ich kenne kaum ein Kommunikationstool, mit dem ich mit bis zu 100 Teilnehmern gleichzeitig interaktiv kommunizieren kann. Dir steht eine unbegrenzte Besprechungsdauer bei 2 Personen zur Verfügung. Jeder kann, wenn Du es vorher als Host erlaubt hast, seinen Bildschirm übertragen. Dies geht sogar parallel :-). Daten können ausgetauscht, bearbeitet und geteilt werden. Letzteres über den Chat, dieser steht sowohl als Gruppen- wie auch Privatchat zur Verfügung, je nach gewählter Meetingeinstellung. Es steht eine Whiteboard zur Verfügung. Du als Meeting-Moderator kannst die Audio-, Video- und Bildschirmübertragungsoptionen der Teilnehmer steuernDie Sprecher können sowohl von Dir (als Host) als auch von sich selbst stumm geschaltet werden. Dies gilt auch für ihre Bildübertragung.

 

Du kannst des weiteren wiederkehrende Meetings als Coaching-/ Trainings-Raum anlegen, so dass Du nicht jedesmal für Deine Teilnehmer einen neuen Link verschicken musst. Dies finde ich gerade bei Online-Seminaren sehr nützlich.

 

Gerade wenn Du als Online-Coach unterwegs bist, ist dieses sehr praktisch, denn dann brauchst Du Deinen Klienten / Teilnehmern nur diese Meeting-ID geben und sie können jederzeit zu Dir in den Raum kommen, doch lege bei Online-Coaching-Tagen vorsichtshalber einen Warteraum ein (dazu findest Du weiter unter mehr Informationen). Du kannst sogenannte Breakout-Sessions (Gruppenräume / 49 Stück parallel) einrichten, so dass Du Deine Teilnehmer beispielsweise in Gruppenarbeit schicken kannst. Hier stehen ihnen genau die selben Funktionen wie im Hauptmeeting zur Verfügung. Aufgepasst, die Gruppenräume werden nicht mit aufgezeichnet! Hast Du die kostenlose Variante gelten auch in den Breakout-Sessions die selben eingeschränkten Möglichkeiten wie im Hauptmeeting.

 

Ein virtueller Hintergrund kann genutzt werden, sowohl auf dem Smartphone, Tablet wie auf dem PC / Mac, je nachdem welches Betriebssystem Du nutzt und mittlerweile sogar ohne extra Greenscreen. Am PC / Mac benötigst Du einen i7-Prozessor. Du hast auch hier die Vielfalt der Möglichkeiten, um einen eigene Hintergrund zu gestalten. Selbst eine Fernsteuerung funktioniert hier, was für manche immer noch sehr spooky anmutet, wenn ich plötzlich meine Tastatur an jemand anderen abgebe. Du bekommst am Ende des Meetings, wenn Du es aufgezeichnet hast, eine Video-Datei und je nach Einstellung eine oder mehrere Audiospuren. Ich nutze dieses Tool auch gerne um Interviews für meinen Podcast zu führen und nehme die etwas schlechtere Tonqualität billigend in Kauf. Mittlerweile zeichne ich meine Tonspur zusätzlich während des Meetings am Mac via Garageband auf und nutze diese Spur für mich. 

 

Darüber hinaus könnt ihr oder Eure Teilnehmer am Smartphone, Tablet und / oder PC / Mac oder per Telefon am Meeting teilnehmen. ZOOM Meeting benötigt dafür keine große Bandbreite, so dass es auch normalerweise sogar über eine Hotelleitung genauso gut klappt wie über das eigene WLAN oder LTE. Live zeichnen via Tablett, Smartphone oder 2. Kamera, alles ist möglich.

 

ACHTUNG: Persönliche Meetingraum-Falle

Ich habe es schon öfters erlebt, dass Kollegen einen persönlichen Meetingraum für sich nutzen und plötzlich der neue Klient den Raum betritt.

 

Mir selbst ist dieses auch schon passiert, plötzlich war ich einem noch laufenden Coaching, weil ich pünktlich den Raum betrat und die Kollegin noch nich ganz mit dem Coaching des vorherigen Klienten fertig war. Dies war mir sehr peinlich. Der Kollegin habe ich dann in meinem Coaching den folgenden Tipp gegeben: Bitte richtet einen Warteraum ein! Dies kostet kein extra Geld und der Kunde bekommt lediglich die Nachricht, dass sich der Host noch in einem Meeting befindet. Du vermeidest so, dass der Klient in Deinen Vorbereitungen oder Deinem noch laufenden Coaching reinplatzt. Einen solchen Warteraum kannst Du in den Meetingkonfigurationen jedesmal neu festlegen :-).  

 

Die Oberfläche kann vom Mac zu Android unterschiedlich aussehen und mache Einstellungen befinden sich auch anderen Stellen. 

 

Zoom Meeting Pro

Ein weiter Grund für mich für ZOOM spricht, dass es seit Neustem auch rein webbasiert klappt, so dass Du es jetzt selbst in Firmenkontexten einsetzen kannst. Dies klappt jedoch nur ab der PRO-Version, die 13,99 € im Monat kostet. 

 

In der Pro-Variante kannst Du unbegrenzte Besprechungen für alle Meetinggrößen durchführen. In der kostenlosen Variante hast Du ein Limit von 40 Minuten bei Gruppenmeetings. Allerdings habe ich auch schon oftmals das Feedback bekommen, dass es auch problemlos 45 Minuten geklappt hat. Es sagt ja auch keiner, dass ihr die Zeit nach den 40 Minuten nicht dazu nutzen könnt, um eine Pause einzulegen, um Euch etwas Gutes zu tun (Essen, trinken, Toilettengang etc.) und danach einfach ein neues Meeting beginnt :-). 

 

Als Kontoadministrator stehen Dir in der Pro-Variante viele erweitere Benutzerverwaltungen und Meetingsteuerungselemente zur Verfügung, z.B. das Aktivieren und Deaktivieren von Aufzeichnungen. 

 

Darüber hinaus kannst Du in der Pro-Variante live auf Facebook oder YouTube streamen ohne zusätzliches Tool. Was früher nur mit der Webinar-Variante von ZOOM ging. 

 

Einsatzmöglichkeiten von ZOOM

Ich finde diese Kommunikationsmöglichkeit einfach toll, denn jeder kann es erst einmal ohne großen Kostenaufwand nutzen. Beispielsweise Studenten für eine virtuelle MasterMind bzw. Lerngruppe. Das Argument wir können uns auf Grund der Entfernung nicht live treffen, oftmals von Fernstudierenden oder nebenberuflich Studierenden benutzt, fällt hier weg. Auch kann ich hier als Trainer und Coach erste Erfahrungen sammeln, wenn ich bisher immer nur offline gearbeitet habe. Das Nähe-Distanzproblem fällt hier zwar nicht komplett weg, da es doch immer noch einen Unterschied ausmacht, ob wir jemanden ganz persönlich mit all unseren Sinnen erfassen oder dieses über den virtuellen Weg machen. Es ist in der virtuellen Welt genauso die Kreativität von uns Trainern, Berater und Coaches gefragt wie im Präsenztrainings oder Live-Coachings. Ich kann mich mit ZOOM nahbar machen und sprichwörtlich ein Stück heran zoomen, so dass  meine Teilnehmer bisher immer alle gesagt haben, so eine Nähe hätten sie bisher noch nie erlebt in der Online-Welt.

 

Meine Kollegin Claudia Kauscheder von abenteuerhomeoffice.at nutzt ZOOM als CoWorking-Space. Das Konzept des CoWorking ist eine ganz tolle Sache, denn viele von uns wurschteln zuhause alleine vor sich hin und leiden ein Stückweit darunter. Hier bietet sich die Möglichkeit sich nicht nur mit anderen auch Fachfremden zu treffen, sich zu einem committen und dann jeder für sich an seinem Thema zu arbeiten. Brauche ich eine Rückmeldung, dann kann ich meine Frage stellen und ansonsten arbeitet jeder an seinem Thema. Am Ende zum vereinbarten Zeitpunkt tauscht sich die Gruppe aus, ob jeder sein Vorhaben umgesetzt bekommen hat. Ich finde, dies ist eine ganz wunderbare Idee, denn ich durfte dieses Konzept schon öfters selber erleben sowie einsetzen. Den entsprechenden Artikel von Claudia findest Du hier

 

In meiner wundervollen MasterMind nutzen wir dieses Tool bereits seit 2017, doch meine Liebe dazu entflammte erst 2018. Dazu gleich mehr weiter unten. 

 

Du oder Deine Teilnehmern / Klienten habt die Möglichkeit beispielsweise live zu zeichnen am Tablett oder direkt das gesprochene Wort mitschreiben und zu visualisieren. Eine Möglichkeit, welche viel zu selten in der Praxis genutzt wird. 

 

Bisher erlebe ich das Tool ganz oft im Einsatz für Interviews, für das Live-Streamen auf Facebook oder YouTube (egal ob in Form einer Live-Übertragung oder eines nachträgliche hochgeladen Videos). Doch ich verspreche Dir, dies alles kratzt bisher nur an der Oberfläche. Aus meiner Sicht gibt es da noch ganz viele andere kreative Möglichkeiten.  

  

Die Teilnehmer meines Workinars "How to work with ZOOM" und Leser meines gleichnamigen ebooks (das Buch bzw. das Workinar findest Du hier) haben mir genau dieses ganz oft als Rückmeldung gegeben, dass ihnen ein Tutorial-Kurs helfen würde.  So könnten sie besser Schritt für Schritt nachvollziehen, was sie wann wie machen dürfen.  Ich erstelle gerade zu dem ebook einen Tutorial-Kurs, um den mich meine Teilnehmer gebeten haben. Dieser wird ebenfalls bei elopage zu finden sein. Es entstehen keine Videoeinheiten, so dass Du alles direkt nachvollziehen und ausprobieren kannst. Wenn sich bei ZOOM etwas ändert, dann drehe ich dieses Video zeitnah neu und Du findest es als Käufer dann dort. Ich plane alle 15 Kapitel des ebooks aufzugreifen und noch diverse Boni (z.B. Vergleich ZOOM Meeting mit ZOOM Webinar, Unterschiedliche Oberfläche von Mac- und Windwos-Usern, weitere kreative Einsatzmöglichkeiten im Umgang mit ZOOM für Trainer, Berater und Coaches etc.).

 

Wenn Du mir Deine Anregungen, Fragen oder Infos mitteilen möchtest kannst Du mir gerne eine Mail schreiben

Persönliche Erfahrung mit ZOOM

Jetzt komme ich zu meinem Warum. Wir nutzten wie bereits oben erwähnt ZOOM in meiner MasterMind immer mal wieder, genauso wie viele andere Plattformen. Wir haben 2017 angefangen spielerisch alle Plattformen zu testen und auszuprobieren. Dies war richtig spannend und ich durfte eine Menge Plattformen kennenlernen. So konnte ich herausfinden, was wirklich zu mir passt. Überzeugt war ich damals (2016) von ZOOM noch nicht wirklich, kein Wunder, denn auch wir nutzten es eher oberflächlich. Ende 2017 geschah es dann, dass ich mich für ein Meeting von einer Isländerin angemeldet hatte. Zu dem Zeitpunkt war ich jedoch mit dem Auto unterwegs und hatte es bisher immer erlebt, dass die Verbindung unterwegs sehr schlecht war, häufig abbrach oder sich gar nicht erst aufbaute. Das Webinar begann und ich war ganz überrascht, da ich es ohne große Schwierigkeiten über LTE verfolgen konnte. Selbst wenn die Verbindung kurzzeitig unterbrach, baute sie sich im nächsten Moment direkt wieder auf, so dass die Störungen sich kaum bemerkbar machten. Dies hatte ich bisher so noch nicht erlebt von einer Webinarsoftware. Sie lief reibungslos auf der kostenlosen App am Smartphone. Die Ton- und Bildqualität war einfach super. WOW. Kaum war ich wieder zuhause, rief ich das Tool am Mac auf und meldete mich an. Ich probierte aus und fuchste mich immer tiefer hinein.  

 

Ich hatte mich sogar so weit hinein gearbeitet, dass selbst eine meiner MasterMinderin, die diese Software viel länger nutzt, ganz erstaunt war, was alles mit ZOOM möglich war. 

 

Viele Nutzer des Tools kennen ZOOM nur oberflächlich, quasi die Spitze des Eisberges. Es ist ja so einfach in der Bedienung bekomme ich oftmals mit, doch schaue ich in die darunter liegende Ebene, kann es ganz schnell komplex werden, wie beim einem Auto. Klar kann ich mich als Autofahrer in jedes Auto setzen und losfahren, doch der eigentliche Clou liegt doch unter der Motorhaube und mittlerweile ganz oft auch in der technischen Raffinesse des entsprechenden Fahrzeuges. Genau hier setze ich an, wenn ich meine Teilnehmer zu ZOOM coache. Ich möchte wissen, welche Erfahrungen haben sie bereits gemacht oder ist es vielleicht neu? Nutzen sie es? Dann stellen wir fest, was sinnvoll ist für den jeweiligen eigenen Kontext. Ich gebe nicht eher Ruhe, bis die Person am Ende sagt, ich fühle mich sattelfest in der Benutzung und habe richtig Lust darauf es auszuprobieren. Diese Coachings finden oftmals im 1:1 Setting statt, da ich hier ganz individuell vorgehen kann und genau dieses auch oft gewünscht wird. Manche Klienten wünschen sich mehr Support und so habe ich ein paar von ihnen supervidiert, so dass dieses sich erst einmal ganz unaufgeregt um ihre Präsentation oder das Webinar / Meeting kümmern konnten und ich den technischen Support oder Chat bedient habe. Am Ende tauschen wir uns aus, was lief gut, was könnte evtl. verändert und wie ggfs. die Teilnehmeraktivierung gesteigert werden. 

 

Ich möchte, dass mit Hilfe von Webinarsoftware wie ZOOM die Teilnehmer mehr aktiviert werden, denn aus meiner Sicht braucht heute betreutes Lesen via PowerPoint keiner in Webinaren. Dafür müssen wir Trainer, Berater und Coaches bereit sein, auch unsere eigene Komfortzone zu verlassen und weiter zu denken, was ist alles möglich und wo ist hier die Grenze der Technik erreicht.  

 

Quick-Win's

  • Schau Dir ZOOM Meeting an, vielleicht kann es auch Deine Kommunikation vereinfachen.
  • Ich mache am 19. Juli 2017 um 11 Uhr auf meiner Facebook-Seite (https://www.facebook.com/LerncoachingPodcast/) eine Live-Veranstaltung, in dem ich das Kommunikationstool vorstelle. Solltest Du es nicht schaffen, steht das Video dort noch 24 h zur Verfügung und danach findest Du es hier.
  • Schau Dir unterschiedliche Webinarsoftware an, welche passt zu Dir. Ich selbst probiere auch immer wieder neue aus und bleibe neugierig, wobei ZOOM ein fester Bestandteil in meiner täglichen Arbeit geworden ist. 
  • Wo kannst Du es wie in Deinem Alltag einsetzen. Sei offen und kreativ.  

Schau einfach, was zu Dir passt und bleib neugierig.

  

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Bildung rockt 🤟.

 

Bis demnächst,

Mareike

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Bildung rockt! - Der Lerncoaching-Podcast

Leicht erfolgreich lernen und lehren

Dipl.-Kfr. (FH) Sandra Mareike Lang

Credits: www.2Upgrade.biz, Uta Unkel

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